Der VDD in der Bundesrepublik Deutschland

 

Der Erfolgsweg von Deutsch-Drahthaar war aber in beiden Teilen Deutschlands durch diese politische Trennung in zwei nun voneinander fast unabhängige Zuchtgebiete (es gab nur ganz vereinzelten Blutaustausch durch persönliche Kontakte von engagierten Züchtern) nicht aufzuhalten. Im westlichen Teil der Bundesrepublik Deutschland zeigt schon die quantitative Entwicklung, daß der VDD seinen Ruf als einer der erfolgreichsten Jagdgebrauchshund-Zuchtvereine weiter stetig ausbaute. So stieg die Mitgliederzahl in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich an und wird für das Jahr 1990 mit 9404 in 26 Gruppen ausgewiesen. Diese Gruppen waren Artland-Südoldenburg, Baden, Berlin, Bremen, Essen-Ruhr, Hamburg, Hes-sen, Lüneburger Heide, Mittelrhein, Niederrhein, Niedersachsen, Nordbayern, Oberschwaben, Osnabrück, Ostfriesland-Nordoldenburg, Porta Westfalica, Rhein-Maas, Rhein-Neckar, Schleswig-Holstein, Saarland, Südbayern, Uelzen, Westfalen und Württemberg und dazu die beiden nordamerikanischen Gruppen Kanada und Nordamerika. Allein die Gruppen Nordbayern und Schleswig-Holstein hatten jeweils über 1000 Mitglieder. Die Anzahl der gefallenen Würfe überschritt in den 70er Jahren die Zahl 500 und erreichte 1984 einen Spitzenwert von 572 Würfen mit über 3900 Welpen. Dieses intensive Zuchtgeschehen war den schon über viele Jahre aktiven und vielen neu hinzuge-kommenen Züchtern in den VDD-Gruppen zuzuschreiben. Es war aber auch bedingt durch eine ständig steigende Nachfrage nach Deutsch-Drahthaar als dem erfolgreichsten und beliebtesten Vollgebrauchshund im deutschen Jagdwesen und in vielen Ländern der Welt. Die Dominanz von Deutsch-Drahthaar unter den Vorstehhundrassen läßt sich am besten durch die Eintragungen im Deutschen Gebrauchshund-Stammbuch dokumentieren. So weist das DGStB im Jahr 1984 eine Gesamtzahl von 1210 Eintragungen aus. Davon entfallen auf Deutsch-Drahthaar 529; das sind immerhin 43,7 % und damit fast genauso viel wie für die anderen Vorstehhundrassen zusammen. Ebenso setzte sich die Erfolgsgeschichte der Hegewald-Zuchtprüfungen fort.

 

 

Waren schon 1954 zur 25. Hegewald-Zuchtprüfung in Gießen 200 Hunde gemeldet, so wurde diese Zahl der gemeldeten Hunde zu den folgenden Hegewald-Zuchtprüfungen mehrfach überschritten und erreichte mit 261 Hunden zur 42. Hegewald-Zuchtprüfung 1972 in Butzbach einen absoluten Höhepunkt. Diese Teilnehmerzahlen stellten sehr hohe Anforderungen an den Wildbesatz, und dafür waren nicht sehr viele Reviere in Deutschland geeignet. 1979 kam deshalb keine Hegewald-Zuchtprüfung zustande. Unter Leitung des damaligen Hauptzuchtwartes Georg Greller fand in diesem Jahr in Hollabrunn in Osterreich erstmalig eine Zuchtauslese-Prüfung statt. Auf diesen Erfahrungen aufbauend wurden unter Leitung von Georg Greller für die kommenden Hegewald-Zuchtprüfungen Zulassungskriterien (Vorleistungen auf VJP und bei der Wasserarbeit, Mindestbewertungen in Form und Haar) erarbeitet, wodurch die Prüfungen echte Zuchtausleseprüfungen wurden. Diese Kriterien galten erstmals 1980 für die Prüfung in Bosen mit dem Ergebnis, daß nur 82 Hunde gemeldet wurden. Schon in den Folgejahren stieg die Teilnehmerzahl jedoch wieder über 100 und erreichte auf der 54. Hegewald-Zuchtprüfung 1986 in Husum die stattliche Meldezahl von 201. Diese rapide quantitative Entwicklung im VDD hatte ihre stabile Grundlage in der schnellen Konsolidierung des vorhandenen Zuchtmaterials und seiner konsequenten züchterischen Weiterentwicklung. In seinem schon erwähnten Artikel (8) hatte 1952 der damalige Hauptzuchtwart Dr. med. W. Uter mit seinen Gedanken über die drei Phasen des Wiederaufbaus der Rasse klare Leitlinien für die züchterische Arbeit der kommenden Jahre, ja Jahrzehnte, vorgegeben. Wesentlicher Grundgedanke war das Primat der Leistung, das bei der Nutzung des vorhandenen Potentials in der 1. Konsolidierungsphase absolut im Vordergrund stehen sollte. Nach der zweiten Wiederaufbauphase sollte dann in der dritten Phase nach gründlicher Sichtung des Zuchtmaterials wieder mehr Gewicht auf Form und Haar gelegt werden.
Ein weiterer wichtiger Gedanke war die Forderung nach dem leichtführigen DD. Wir müssen die Leichtführigkeit züchterisch wieder mehr in den Vordergrund stellen ... Wenn es uns gelingen sollte, die Leichtführigkeit wieder mehr den anderen guten Wesenseigenschaften unseres Drahthaar hinzuzufügen und sie ihm für immer zu eigen zu machen, werden sich unsere Hunde noch mehr als bisher die Herzen der Jäger erobern, und unsere Zucht wird sich weiter ausbreiten. Er selbst wirkte in seinem Zwinger „von der großen Rehkuhle” entsprechend diesem züchterischen Programm, und viele verantwortungsbewußte Züchter setzten seine Ziele in die Tat um. Von Jahr zu Jahr wurden auf den Hegewald-Zuchtprüfungen die Ergebnisse dieser Arbeit anschaulich demons¬triert und man konnte feststellen, wie die Leistungen sich in der Breite entwickelten und wie Form und Haar der leistungsstarken Hunde dem gesteckten Ziel näher kamen. 1968 übernahm Georg Greller die Nachfolge von Dr. Uter, der nach der Wahl eines aus drei Mit-gliedern bestehenden Zuchtamtes auf der HV 1957 fünf Jahre später aus persönlichen Gründen aus diesem ausgetreten war und auf der Hegewald-Zuchtprüfung 1967 den erkrankten amtierenden Hauptzuchtwart H. Gewecke vertretungsweise wieder ablöste. Zielgerichtet setzte Greller die Ar-beit von Dr. Uter fort. 1971 wurde auf der Mitgliederversammlung mit der Zuchtordnung und dem Standard Deutsch-Drahthaar der Rahmen für die weitere züchterische Arbeit beschlossen. Auf den unter Leitung des Hauptzuchtwartes Greller jährlich durchgeführten Zuchtwartetagungen wurden gemeinsam mit den Gruppenzuchtwarten die Ergebnisse der Zucht bilanziert, anstehende Probleme diskutiert und Schritte auf dem weiteren Weg zur Erreichung des Zuchtziels und damit zur Festigung der Rolle des Deutsch-Drahthaar im Jagdgebrauchshundwesen der Mitgliederversammlung zum Beschluß vorgeschlagen. Wesentliches Prinzip blieb aber auf der Grundlage dieser Zuchtordnung die züchterische Freiheit, da der Hauptzuchtwart jegliche unnötige Reglementierung in der Zucht ablehnte. Das galt später auch für die Röntgenuntersuchung auf Hüftgelenkdysplasie (HD), für die Georg Greller unbedingt die Freiwilligkeit beibehalten wollte. Daß dieser Weg richtig war, zeigte sich darin, daß der VDD mit der HD nie ein größeres Problem bekam, wie die jährlich vorgestellten Analysen auf den Zuchtwartetagungen belegten. Einen wesentli¬chen Schritt zur weiteren Entwicklung der Leistungszucht und zur besseren Leistungsdifferenzierung ging der VDD mit der Erarbeitung des 12-Punktesystems für die Anlagenprüfungen. Nach anfäng¬lichen Bedenken und auch hartnäckigen Widerständen aus verschiedenen Richtungen wurde dieses System schließlich auf der HV des JGHV 1973 beschlossen und 1975 auf VJP und HZP eingeführt. Die nachfolgenden Jahre bis zur Gegenwart haben gezeigt, daß dieser Schritt richtig war und daß er der Leistungszucht im VDD wichtige Impulse gegeben hat. Besonders deutlich wird der Sinn dieses stärker differenzierten 12-Punktesystems auch in den jährlichen statistischen Auswertungen, die seit über einem Jahrzehnt vom Vorsitzenden der Gruppe Uelzen, Norbert Feuerbach, durchgeführt und unter dem Titel „Statistische Nachkommensauswertung von DD-Rüden” seit 1989 in den DD-Blät¬tern und seit 1999 im Zuchtbuch Deutsch-Drahthaar veröffentlicht werden. Durch den Vergleich der Durchschnittszensuren der Anlagenfächer sowie der auf VJP und HZP erfaßten körperlichen und We-sensmängel von mindestens 25 Nachkommen der Rüden, von denen in einem Zuchtjahr mindestens vier Würfe ins Zuchtbuch eingetragen wurden, vermitteln sie den Züchtern wichtige Erkenntnisse für die Auswahl ihres Deckrüden. Eine Bilanz der erfolgreichen Arbeit des VDD war schließlich fast vier Jahrzehnte nach dem rich-tungsweisenden Artikel von Dr. Uter die 58. Hegewald-Zuchtprüfung 1990 in Holdorf als letzte vor der Wiedervereinigung. Sie machte durch ihre Ergebnisse deutlich, daß der VDD seinem Zuchtziel sowohl in der Leistung als auch in Form und Haar schon sehr nahe gekommen war. Von 158 teilnehmenden Hunden, einige wenige schon mit Gastführern aus der DDR, erreichten 97 das stattliche Ergebnis von 200 oder mehr Punkten und 65 Hunde wurden in Form und Haar mit den Prädikaten Sg/Sg, zwei mit Sg/V bewertet.

 

 

Deutsch-Drahthaar in der DDR

 

Die Abtrennung der ostdeutschen Drahthaarvereinigung vom VDD verlief schrittweise und über mehrere Jahre. Noch 1949 hatten sich in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen und später auch in anderen Ländern Landesgruppen oder auch kleinere Gruppen wie Altmark, Harz oder Magdeburg gebildet. Die Arbeit dieser Gruppen wurde koordiniert durch zwei im Vorstand des VDD vertretene Mitglieder aus dem Osten als stellvertretender bzw. 2. Vorsitzender und als Betreuer Ost bzw. Beisitzer. Durch das Gesetz zur Regelung des Jagdwesens der DDR vom 25. November 1953 wurden auch dem Jagdhundewesen wesentliche Impulse gegeben, da das Gesetz zwingend die Verpflichtung zum Einsatz leistungsgeprüfter Jagdhunde auf allen Gebieten der Jagdausübung forderte. 1952 war die Drahthaar-Zucht der DDR als Spezialzuchtgemeinschaft (SZG) Deutsch-Drahthaar orga-nisatorisch in den Verband für Keingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) eingegliedert worden. Ab 1956 gingen die Jagdhundezucht und das Jagdgebrauchshundwesen wie das Jagdwesen in die sportlich-vormilitärische Gesellschaft für Sport und Technik (GST) über. 1958 wurde dann im Rahmen der GST die Zentrale Zuchtbuchstelle in Halle/Saale eingerichtet, die die Registratur für die Jagdhundrassen der DDR bildete und die Ahnentafeln aussstellte. Nach Klaus Rolfs (10) wurden 1958 in der Zuchtbuchstelle 41 DD-Würfe erfaßt, während im VDD-Zuchtbuchamt noch 45 Würfe aus dem Osten eingetragen wurden. Organisatorisch wurde die Zucht jetzt über die Zuchtleitung (ZL) Deutsch-Drahthaar, die der Zen-tralen Zuchtbuchstelle zugeordnet war, und über die Bezirkszuchtwarte (BZW) in den einzelnen Bezirken geleitet. Die DD-Züchter und -Führer in den Bezirken verband lediglich ihr Engagement für Deutsch-Drahthaar, und ihre Arbeit wurde über den Bezirkszuchtwart koordiniert. Eine feste Mit-gliedschaft in einer speziellen DD-Organisation gab es nicht mehr, sondern nur noch die Mitglied-schaft in der Jagdorganisation. Eine wichtige organisatorische Veränderung ergab sich 1962, nachdem die Trennung vom VDD 1961 durch den Mauerbau endgültig vollzogen war. Das Jagdhundewesen wurde aus der GST ausgeglie¬dert und die Zuchtleitung Deutsch-Drahthaar wurde der Obersten Jagdbehörde der DDR unterstellt, aber weiterhin mit der koordinierenden, zumeist aber regierenden Zentralen Zuchtbuchstelle der DDR als Zwischenglied. Diese organisatorische Struktur blieb bis zur Bildung des CDD im Jahr 1990 erhalten, und die Zuchtleitungen DD haben in diesen fast 30 Jahren eine erfolgreiche, dem Ge¬deihen unserer Rasse dienende Arbeit geleistet. Da es keine Mitgliedschaft in einer speziellen DD-Organisation gab, läßt sich die quantitative Ent-wicklung von Deutsch-Drahthaar nicht an der Mitgliederzahl festmachen. Es gibt aber eine Reihe anderer Zahlen, die die Rolle und Dominanz von Deutsch-Drahrhaar in der DDR belegen. Eine beeindruckende Zahlenbilanz, erarbeitet aus den Unterlagen der Zentralen Zuchtbuchstelle, ist im Mitteilungsblatt Deutsch-Drahthaar 1984 (11) wiedergegeben. Danach gab es in der DDR Ende 1982 6005 kontinentale Vorstehhunde mit Leistungszeichen. Davon stellte Deutsch-Drahthaar mit 3274 deutlich über 50 %. Eine GP (in der DDR auch VGP = Vollgebrauchsprüfung genannt) hatten 872 Hunde, davon 458 DD und eine ESP (erschwerte Schweißprüfung, entspricht der VSwP, 20-Stunden-Fährte) 399 Hunde, davon 245 DD absolviert. Auch an der Anzahl der jährlichen Würfe läßt sich die quantitative Entwicklung von DD ablesen. Waren es 1955 noch 51 Würfe, so stieg die Wurfzahl in den folgenden zehn Jahren fast auf das drei-fache und betrug 1965 148. Nach einem Rückgang 1975 auf 126 Würfe und einem Höhenflug im Jahr 1978 (156 Würfe) pendelte sich die Zahl in den folgenden Jahren auf etwas über 100 Würfe ein. Aber damit war DD auch hinsichtlich der Wurfanzahl deutlich führend. So stellte DD von den im Jahr 1986 eingetragenen 167 Würfen kontinentaler Vorstehhunde allein 103, über das dreifache von DK und annähernd das fünffache der Kleinen Münsterländer.

Züchterisches Grundprinzip war auch in der DDR die Zucht auf Leistung. So gab es schon in der zweiten Etappe der DD-Zucht in der DDR von 1958 bis 1967 klare Vorgaben für die Eintragung ins Körregister (Zuchtzulassung). Zuchtvoraussetzung waren eine bestandene GP oder HZP, aber auch eine bestandene ESP oder Vbr, wobei die nachgewiesene Härtenote (damals noch Schärfenote) an-fangs mit 2 (genügend), später mit 3 (gut) erbracht sein mußte. 1968 wurden diese Anforderungen durch Erhöhung der für die Zuchtzulassung geforderten Anlagenkennziffern (AKZ) noch einmal angehoben (12). Einen schweren Kampf hatte die Zuchtleitung DD Mitte der 80er Jahre zu bestehen. Von der Zen¬tralstelle für Jagdhundewesen (vorherige Zentrale Zuchtbuchstelle) wurde mit der „Prüfungsord¬nung für Jagdhunde in der DDR” eine für alle Rassen gültige Prüfungsordnung erarbeitet, die am 1. Januar 1987 in Kraft trat. Diese Prüfungsordnung enthielt spezifische Anlagenprüfungen für die einzelnen Rassen, Eignungsprüfungen, Gebrauchsprüfungen, Zuchtprüfungen und Spezialprüfun¬gen. Für alle diese Prüfungen war grundsätzlich ein völlig neues 9-Punkte-System vorgesehen. Die Zuchtleitung DD sprach sich gegen das neue Punktsystem aus, da die Vergleichbarkeit mit zurück-liegenden Jahrgängen nicht mehr möglich sein würde. Das Hauptproblem für DD war allerdings die Tatsache, daß es nur noch eine Anlagenprüfung für die kontinentalen Vorstehhunde geben sollte, die im Frühjahr oder Herbst durchgeführt werden konnte. Diese Anlagenprüfung entsprach der VJP des VDD und enthielt zusätzlich die Wasserfreude und einen Kreistest als Wesenstest. Dieser Test bestand darin, daß der Führer mit seinem Hund in die Mitte eines von einer größeren Zahl von Personen gebildeten Kreises mußte. Der anfangs lockere Kreis wurde durch langsames Zugehen auf die Mitte immer mehr verengt, so daß er schließlich bei einem Durchmesser von ca. 6 bis 8 m um den Hund mit seinem Führer völlig geschlossen war. Der Hund durfte sich dadurch nicht beeindrucken lassen. Anschließend mußte er sitzen bleiben, während der Führer den Kreis ver¬ließ. Auf Ruf oder Pfiff mußte der Hund den Kreis sofort an beliebiger Stelle ohne Rücksicht auf die den Kreis bildenden Personen verlassen. Dieser Kreistest war von mehreren anderen Varianten (Auf-klappen eines großen bunten Schirmes oder Hochklappen einer lebensgroßen Schwarzwildattrappe vor dem Hund bei einer kurzen Suche) als Prüfungstest ausgewählt worden. Neben dieser Anlagenprüfung war keine andere, also keine HZP mehr vorgesehen, denn die in der Prüfungsordnung enthaltene Zuchtprüfung DD (entsprach einer HZP) war nur für potentielle Zucht¬hunde vorgesehen und war damit der seit 1977 durchgeführten Zuchtrüdenprüfung DD analog, die die potentiellen Zuchtrüden des vorangegangenen Körjahrganges erfaßte. Damit hätte es für die Ge¬samtpopulation keine vergleichbare Prüfung mit dem Fach „Stöbern hinter der Ente” gegeben, was sich für die Zuchtanalyse dieses wichtigen Anlagenfaches verheerend ausgewirkt hätte. Nach sehr harten Auseinandersetzungen ist es der ZL-DD gelungen, in die Herbstvariante der Anlagenprüfung dieses Fach und das Fach „Schußfestigkeit Wasser” zusätzlich aufzunehmen.
In der Prüfungsordnung (13) heißt es dann für alle anderen kontinentalen Vorstehhunde, daß sie grundsätzlich im Frühjahr und nur ausnahmsweise im Herbst zur Anlagenprüfung zu führen sind und für DD: Hunde der Rasse Deutsch-Drahthaar sind im Herbst zur Anlagenprüfung zu jähren, unabhängig da-von, ob sie bereits im Frühjahr an einer Anlagenprüfung teilgenommen haben. Beim Fach „Schußfestigkeit Wasser” gibt es dann die Fußnote 1) Nur für Deutsch-Drahthaar bei Anlagenprüfungen im Herbst. Damit war es der ZL-DD durch Beharrlichkeit und Standfestigkeit in den Auseinandersetzungen gelungen, für ihre Rasse eine HZP mit den wichtigsten Anlagenfächern der Wasserarbeit zu erhalten, während die Vertreter aller anderen Rassen der kontinentalen Vorstehhunde klein beigaben und dar-auf verzichteten. Nach der politischen Wende wurde am 7. April 1990 der Club Deutsch-Drahthaar e. V. (CDD) als selbständiger Verein ohne Bevormundung durch ein übergeordnetes Organ gegründet. Das ermög-lichte völlig eigenständige Verhandlungen über die Zusammenführung der beiden Vereine.

 

 

Der Weg zu einem einheitlichen Verein

 

Durch die politische Wende in der DDR hatten sich die Verhältnisse zwischen den beiden deutschen Staaten schlagartig verändert, und endlich waren auch die Voraussetzungen für eine enge Zusammen-arbeit zwischen dem VDD und den Drahthaarleuten der DDR nach drei Jahrzehnten vollständiger Trennung wieder gegeben. So erfolgte schon der erste offizielle Kontakt zwischen dem VDD und der Zuchtleitung Deutsch-Drahthaar der DDR noch vor Gründung des CDD auf der Zuchtwartetagung des VDD am 3. und 4. Februar 1990 im Hotel Horwieden bei Fulda. Auf Einladung des VDD nahm eine Abordnung der Zuchtleitung DD der DDR an dieser Zuchtwartetagung teil. Sie wurde vom Hauptzuchtwart Georg Greller willkommen geheißen und von allen An¬wesenden herzlich begrüßt. Der Autor dieses Artikels als Vorsitzender der Zuchtleitung DD und der Hauptzuchtwart, Dr. Horst Rambusch, erhielten Gelegenheit zu Vorträgen vor den Zuchtwarten, und im Lauf der Tagung fand dann die erste offizielle Zusammenkunft der Repräsentanten der DD-Orga¬nisationen statt, auf der Gedanken über die künftige Zusammenarbeit ausgetauscht wurden. Von der Zuchtleitung DD wurde eine Einladung an den geschäftsführenden Vorstand des VDD zur bevorste¬henden 14. Zuchtrüdenprüfung am 30. April 1990 in Kyritz im Land Brandenburg ausgesprochen. Der VDD nahm die Einladung an, und so konnten auf der Aktivtagung des CDD als nun offiziel¬lem Verein der DD-Bewegung in der DDR die Gäste vom VDD, nämlich ihr Vorsitzender Theodor Schnepper, der Hauptzuchtwart Georg Greller sowie die Herren Kühn und Freiherr von Redwitz und der Vorsitzende der Gruppe Berlin (West), Herr Neusel, begrüßt werden. Eine ganze Anzahl weiterer VDD-Mitglieder waren als Gäste erschienen, und fünf Führer aus dem VDD nahmen mit ihren Rüden an der Zuchtrüdenprüfung teil. Die drei Tage wurden intensiv zu Gesprächen über die Erweiterung der künftigen Zusammenarbeit genutzt. Der nächste folgerichtige Schritt war dann die Teilnahme von sieben DD-Führern des CDD mit ihren Hunden, Mitgliedern des CDD-Vorstandes und zahlreichen weiteren Gästen aus der DDR an der 58. Hegewald-Zuchtprüfung in Holdorf im Kreis Vechta in Niedersachsen. Anläßlich dieser Hegewald-Zuchtprüfung fanden in einer sehr freundschaftlichen und konstruktiven Atmosphäre weitere Gespräche beider Vorstände über die künftige Zusammenarbeit statt. Es wurde ein Termin für eine Beratung vereinbart, auf der Möglichkeiten für die Zusammenführung beider Vereine zu einem Verein für ganz Deutschland besprochen werden sollten. Diese entscheidende Beratung fand am 1. Dezember 1990 in der Gaststätte eines der dienstältesten VDD-Mitglieder der DDR, Rolf Heiden, in Güstrow statt. Eine gute Voraussetzung für diese Beratung war die am 3. Oktober 1990 vollzogene Wiedervereini-gung unseres Vaterlandes zur Bundesrepublik Deutschland. Nach diesem Vorbild, dem Beitritt der ostdeutschen Länder zur Bundesrepublik, wurde von den Vorständen des VDD und des CDD empfohlen, daß sich aus dem CDD in den neuen Bundesländern DD-Gruppen bilden, die dann entspre¬chend der Satzung des VDD diesem beitreten. Voraussetzung für diese gemeinsame Empfehlung war für den Vorstand des CDD, daß wichtige Rechte und Errungenschaften der Mitglieder des CDD im Sinne der Bestandswahrung vom Vorstand des VDD garantiert wurden. Das galt für die Anerkennung aller Züchter und ihrer Zwinger sowie der Zuchthunde und der Ergebnisse aller abgelegten adäquaten Prüfungen. Die Übernahme der Leistungsrichter des CDD als Verbandsrichter sollte vom VDD gegenüber dem JGHV vertreten und durchgesetzt werden. Mit dem VDH sollte die Anerkennung aller Zuchtrichter als Zuchtrichter des VDD vereinbart werden. In den darauf folgenden Wochen fanden entsprechend den gegebenen Empfehlungen in den neuen Bundesländern die Gründungsversammlungen von DD-Gruppen statt, und so konnten auf der Mit-gliederversammlung des VDD am 23. März 1991 in Horwieden durch einstimmigen(!) Beschluß die Gruppen Freistaat Sachsen, Märkische Heide, Mecklenburg-Vorpommern, Niederlausitz, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Uckermark als neue Gruppen in den VDD aufgenommen werden. Die im Raum Potsdam gebildete Gruppe hatte sich mit der bisherigen Gruppe Berlin (Berlin-West) zur Gruppe Berlin-Brandenburg zusammengeschlossen. 1997 trennte sich davon die Gruppe Fläming-Havelland als selbständige Gruppe ab. Gemäß Satzung des VDD wurde unter dem gleichen Tagesordnungspunkt Dr. Horst Rambusch, bis-heriger Hauptzuchtwart des CDD, auf Vorschlag der neuen Gruppen als Beisitzer in den geschäftsführenden Vorstand des VDD gewählt. Mit diesen Beschlüssen war der VDD nun wieder der einheitliche Deutsch-Drahthaar-Verein für die Bundesrepublik Deutschland.

 

 

Der geeinte Verein Deutsch Drahthaar im letzten Jahrzehnt

 

Durch den Beitritt der neuen Gruppen zum VDD wurde natürlich ein deutlicher quantitativer Sprung in der Entwicklung des VDD vollzogen. Die Mitgliederzahl stieg von 9400 im Jahr 1991 auf 10100 im Jahr 1992, obwohl sich in den Gruppen der neuen Länder im ersten Jahr nur der in den Jahrzehn¬ten davor schon aktive Kern organisierte. Aber mit 59 Würfen trugen die Züchter der neuen Gruppen wesentlich mit dazu bei, daß die Zahl der Würfe von 1990 (479) nach dem Rückgang 1991 (438) mit 474 Würfen 1992 nahezu wieder erreicht wurde. In den folgenden Jahren stieg die Mitgliederzahl in den neuen Gruppen einschließlich Berlin-Bran-denburg und der neu gebildeten Gruppe Fläming-Havelland kontinuierlich an und erreichte im Jahr 2000 die Zahl von 1892, woran allein die traditionsreiche Gruppe Mecklenburg-Vorpommern mit 410 Mitgliedern beteiligt war. Die Gesamtmitgliederzahl des VDD erreichte durch diesen Zuwachs 10470. An den im Jahr 2000 gefallenen 438 Würfen waren die neuen Gruppen mit 69 Würfen beteiligt. Nach der nun vollzogenen Wiedervereinigung des VDD und damit der Neuformierung ei¬nes nationalen Vereins für die Bundesrepublik Deutschland gab es 1992 ein weiteres wichtiges Ereignis für den Verein Deutsch-Drahthaar, das auch seine internationale Rolle und Ausstrah¬lung wesentlich stärken sollte. Auf Einladung des VDD in Gemeinsamkeit mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) fand am 23. September 1992 im Rahmen der 60. Internationalen Hegewald-Zuchtprüfung in Neustadt/Aisch und aus Anlaß des 90jährigen Bestehens des VDD die Gründung des Weltver¬bandes Deutsch-Drahthaar e.V. statt. Die Ein¬ladung zu diesem Treffen war an 21 nationale DD-Organisationen ergangen und Vertreter von 13 nationalen Verbänden bzw. Vereinen, die sich unserer Rasse verschrieben haben, waren der Einladung nach Neustadt/Aisch gefolgt. Der Präsident des VDH, Uwe Fischer, der als Gast und wesentlicher Initiator der Gründung des Weltverbandes an der Beratung teilnahm, erläu-terte den Anwesenden mit dem Satzungsentwurf Sinn und Zweck des Weltverbandes. Mit der Unterschrift ihrer entsandten Vertreter begründeten folgende Länderorganisationen nach eingehenden Diskussionen einmütig den Weltverband Deutsch-Drahthaar e. V.: Deutsch¬land, Finnland, Frankreich, Italien, Kroatien, Niederlande, Norwegen, Osterreich, Rußland, Schweden, Slowenien, Südafrika. Die VDD¬Gruppen Kanada und Nordamerika behielten auf eigenen Wunsch ihren Gruppenstatus, wollten aber in Zukunft an der Arbeit des Weltverbandes teilnehmen. Der Vorsitzende des VDD, Theodor Schnepper, wurde als Vorsitzender des Vereins des Mutter-landes unserer Rasse unter großem Beifall als Präsident des Weltverbandes gewählt. Vizepräsi¬denten wurden Robert de Clerq, Frankreich, und Tiziano Rossi, Italien. Präsident Schnepper berief als Geschäftsführer des Weltverbandes Gideon Freiherr von Red-witz, der drei Jahre später als neuer Vorsitzender des VDD dann auch die Präsidentschaft im Welt-verband übernahm. In den folgenden Jahren vollzog sich nach diesem internationalen Ereignis auch die wei¬tere Entwicklung und Festigung des VDD im nationalen Maßstab. Grundlage dafür war der zügig verlaufende Integrationsprozeß der neuen Gruppen in den Verein. Nach der einjährigen Tätigkeit von Dr. Horst Rambusch als Bei¬sitzer im geschäftsführenden Vorstand wurde auf der Mitgliederversammlung 1992 in Hor¬wieden Professor Dr. Dieter Birnbaum, ehe¬maliger Vorsitzender der Zuchtleitung DD der DDR und später des CDD und Vorsitzender der Gruppe Mecklenburg-Vorpommern, als Schrift-leiter der DD-Blätter in den geschäftsführenden Vorstand des VDD gewählt. Die Vorsitzenden der Gruppen waren außerdem gleichberechtigte Mitglieder im Gesamtvorstand. Ein wesentlicher Schritt zur Integration der neuen Gruppen war die Vergabe der 61. Hegewald-Zuchtprüfung 1993 an die VDD-Gruppe Sachsen-Anhalt nach Magdeburg. Die nachhaltige Unterstützung der Suchenleitung unter dem Gruppenvorsitzenden Harald Almrodt durch die erfahrene Hegewald-Mannschaft der Gruppe Nordbayern unter Georg Greller führte zu einem engen und kamerad-schaftlichen Verhältnis der beiden Gruppen, was den gesamtem Integrationsprozeß ganz wesent¬lich beförderte. Auch die Arbeit des geschäftsführenden Vor-standes zur Einbeziehung der neuen Gruppen in die gemeinsame Arbeit, vor allem die Haltung und Tätigkeit des damaligen bewährten Vorsit-zenden Theodor Schnepper, aber auch seines Nachfolgers Gideon Freiherr von Redwitz, ha-ben die Integration der neuen Gruppen schnell und unkompliziert vorangebracht. Für den Autor dieser Zeilen war mit seiner Wahl zum Vorsitzenden des VDD auf der Mitglieder-versammlung 1998 der Prozeß der Integration der neuen Gruppen abgeschlossen. Mit Genug-tuung konnten alle an diesem Prozeß Beteiligten aus den alten und neuen Gruppen feststellen, daß es dem VDD wesentlich schneller als anderen Vereinen und in anderen gesellschaftlichen Be¬reichen gelungen war, die feste innere Einheit herzustellen, was sich auf die Geschlossenheit und Standhaftigkeit nach außen sehr positiv auswirken sollte. So wurden die Angriffe von äußeren Gegnern gegen unsere Zuchtprüfungen, vor allem ge¬gen unsere jährliche Internationale Hegewald-Zuchtprüfung, durch konsequente Haltung und überzeugende Argumente gegenüber dem JGHV und dem DJV und dann gemeinsam mit diesen beiden Dachorganisationen erfolgreich abge¬wehrt. Einen schweren Rückschlag gab es zwischen-zeitlich allerdings durch die Verhinderung der Internationalen Hegewald-Zuchtprüfung 1998, die in Niedersachsen durch die Gruppe Lünebur¬ger Heide ausgerichtet werden sollte und schon vorbereitet war, durch führende Funktionäre der Landesjägerschaft Niedersachsen und ihres Prä¬sidiums. Durch diese Haltung, die praktisch eine Kapitulation vor den Jagdgegnern war, haben sie dem VDD und damit dem Jagdgebrauchshund¬wesen großen Schaden zugefügt. Durch die feste Geschlossenheit des VDD, durch die konsequente Haltung des geschäftsführen¬den Vorstandes und des Gesamtvorstandes nach außen, wie z B. mit überzeugenden Artikeln in der Jagd- und jagdkynologischen Presse, wurde dieser Rückschlag schnell überwunden. Großen Anteil daran hatte vor allem der lang-jährige Hauptzuchtwart Georg Greller, der als Vorsitzender der Gruppe Nordbayern mit seiner Hegewald-Mannschaft das Heft in die Hand nahm und mit der Unterstützung von CSU-Politikern der bayerischen Staatsregierung 1999 die 66. Hegewald-Zuchtprüfung in Neustadt/Aisch ausrichtete und zu einem großen Erfolg werden ließ. Zu dieser Zeit war er schon nicht mehr Haupt-zuchtwart des VDD, da er 1998 auf eigenen Wunsch nicht mehr für diese Funktion kandi-diert hatte. Nach drei überaus erfolgreichen Jahrzehnten als Hauptzuchtwart zog er sich aus der vordersten Reihe auf seine Funktion als Vorsitzender der Gruppe Nordbayern zu-rück. Damit ging die Ara Greller, wie Gideon Freiherr von Redwitz den Zeitraum der Tätig¬keit von Greller schon in seinem Artikel zum 90jährigen Bestehen des VDD (14) treffend nannte, zu Ende. Kein Mann, kein Name hat in den letzten Jahrzehnten den VDD so geprägt und so erfolgreich geführt wie Georg Greller. Seine Ausstrahlung, seine starke Persönlichkeit und seine Überzeugungskraft machten den VDD als Verein stark und führten dazu, daß für viele Außenstehende, für andere Vereine und für Jagd¬kynologen in vielen Ländern der Welt Georg Greller der Repräsentant des VDD, ja fast das Synonym für VDD war. Durch den geschäftsführenden Vorstand, vor allem durch seinen Nachfolger im Amt des Hauptzucht¬wartes, Dr. Carlhermann Schürner, wurde die Arbeit in den folgenden Jahren unter ständiger aktiver Mitwirkung von Georg Greller kontinuierlich fortgesetzt. In Zusammenarbeit mit dem VDH und in Auseinandersetzung mit Repräsentanten der F.C.I. wurde der Standard Deutsch-Drahthaar überarbeitet, vor allem, um in den Standard stärker auch das Leis-tungsprinzip einzubeziehen. Im Zusammenhang damit wurde die Zuchtordnung Deutsch-Drahthaar neu gefaßt, und so konnten durch die Mitgliederversammlung 2000 der geänderte Standard und die aktualisierte Zuchtordnung beschlossen werden. Schon im Jahr davor waren im Einvernehmen mit dem VDH eine Zuchtschauordnung und eine Zuchtrichterordnung nach intensiver Vorarbeit und auf Vorschlag der Zuchtwartetagung durch die Mitgliederversammlung beschlossen worden. Auch an die erfolgreiche Geschichte der Hegewald-Zuchtprüfung wurde angeknüpft. Die ungestörte Durchführung der 66. Hegewald-Zuchtprüfung, ihre Unterstützung durch die Politi-ker, ihre Akzeptanz durch die Revierbesitzer und die Dorfbevölkerung im gesamten Prüfungsgebiet und schließlich ihr Erfolg machte es anderen Gruppen leichter, die Ausrichtung einer Hegewald-Zuchtprüfung zu übernehmen. So konnte nach der 67. Hegewald-Zuchtprüfung 2000, ausgerichtet durch die Gruppe Rhein-Maas im Raum Moers, mit der 68. Hegewald-Zuchtprüfung 2001 um Ulm, ausgerichtet durch die Gruppen Württemberg und Oberschwaben mit ihren Vorsitzenden Werner Stein und Johannes Wied und unter Regie des neu gewählten geschäftsführenden Vorstandes des VDD mit Dirk Freiherr von Eller-Eberstein als Vorsitzendem, ein neues Glanzlicht in der Hegewald-Geschichte des VDD gesetzt werden. Jetzt, im Jahr 2002, blickt der VDD auf 100 Jahre seines Bestehens zurück. Es war letztlich eine Erfolgsgeschichte, kleine Rückschläge haben ihn nicht zurückgeworfen, Angriffe von außen haben ihn nur stärker und geschlossener gemacht, und wir können mit Stolz feststellen, daß der VDD als Verein, daß seine Gruppen und ihre Mitglieder die Ideen seiner Gründer für unsere Rasse Deutsch-Drahthaar in vollem Umfang realisiert haben und in das nächste Jahrhundert seiner Geschichte mit Selbstbewußtsein und Optimismus eintreten können.

 

Literaturverzeichnis

(1) Satzungen des „Vereins Deutsch-Drahthaar”, Deutsche Jäger-Zeitung Nr. 12, S. 11–12, 1902 (2) Hegewalds Schriften über den Gebrauchshund (3) Axel Lauffs, DD-Blätter Bd. 5, Nr. 9 ...; 1927 (4) Horst Detert, DD-Blätter Bd. 55, S. 20; 1977 (5) Horst Detert, ebenda, S. 23 (6) Horst Detert, ebenda, S. 26 (7) Horst Detert, ebenda, S. 27 (8) Wolfgang Uter, Der große Aderlaß an unserer Drahthaarzucht und seine züchterische Überwindung, DD-Blätter Bd. 55, S. 30–32; 1977 (9) Horst Detert, ebenda, S. 32 ff. (10) Klaus Rolfs, Der Deutsch-Drahthaar, Neumann-Neudamm 1996 (11) Mitteilungsblatt Deutsch-Drahthaar 1984 (12) Deutsch-Drahthaar in der DDR – Etappen der Entwicklung, DD-Blätter 9, S. 267, 1992 (13) Prüfungsordnung für Jagdhunde in der DDR, Zentralstelle für Jagdhundewesen, 1985 (14) Gideon Redwitz, Die Entwicklung der DD-Zucht 1939 bis 1992, DD-Blätter 9, S. 257 ff., 1992